Zugegeben, in der ostdeutschen Provinz abseits von Großstädten voller zugezogener Latte Machiatto Gutmenschen und Linksextremer hatten es progressive Ideen schon weit vor der AfD schwer.  Hier konnte man jahrelang mit kommunistischen Ideen und Multikulti nicht viel anfangen. Man fühlte sich als Deutscher und wollte das auch bleiben. 

Vermeintliche lokale linke Proteste bestanden wie jüngst in Grimma meist aus angekarrten Antifas aus der nächsten Großstadt, die von verirrten Einzelgängern aus der Provinz „zu Hilfe“ gerufen wurden.

Getreu dem Motto: Wenn die Bevölkerung vor Ort nicht so will wie es uns bei Latte Macchiatto und Chia-Samen-Kompott eingefallen ist, dann müssen wir sie eben therapieren.

Und therapiert wurde reichlich. Zugezogene Journalisten und Politiker machten jahrelang Stimmung für Vielfalt, eine bunte Gesellschaft, Bereicherung und all die anderen Euphemismen für Ersetzungsmigration. Unzählige Initiativen, zivilgesellschaftliche Bündnisse und Prominente haben versucht an der sächsischen Einstellung zum Thema Migration und dem sächsischen Heimatverständnis rum zu doktern. Dafür gab es selbstredend Preise von der Bundeszentrale und nicht selten auch kräftige Finanzspritzen. 

Aus dem geförderten Kampf gegen Rechts ist über die Jahre eine ganze Kolonie aus Antifatreffs und linksextremen Zentren hervorgegangen und aus den  studentischen Milieus der Großstädte schwappten die „Reisegruppen“ in alle Winkel Sachsens um dem Bürger von nebenan die richtige Meinung einzutrichtern. Ebenfalls wie in Grimma gingen solche „Ausflüge ins Hinterland“ meist mit Sachbeschädigungen oder Brandstiftungen einher.

Nun sind die Wahlen vorbei. Die AfD hat gesiegt. Also nicht ganz, aber immerhin ist sie in Sachsen und Brandenburg jeweils zweitstärkste Kraft. Und mindestens das war zu erwarten. Schließlich sind wir im Osten der Republik. Da wo die linke „Zivilgesellschaft“ seit Jahren die rechten Umtriebe beklagt.

Und wie gerufen kommen plötzlich Linksliberale und Linksextreme aus allen Löchern und äußern ihren Unmut über die unzumutbaren Lebensumstände in Ostdeutschland, und den Alltagsrassismus, und überhaupt. 

Daher sei an der Stelle gesagt:

Wem Sachsen nicht bunt genug ist, oder wer hinter jeder Normalität sogenannten Alltagsrassismus findet, der hat jederzeit die Möglichkeit Sachsen zu verlassen. In Duisburg Marxloh oder in Offenbach kann jeder Vielfaltsliebende als Teil einer Minderheit leben und sich als deutsches Opfer beschimpfen lassen. Wer für mehr Buntheit steht, braucht diese nicht erst in Sachsen schaffen, sondern kann sich in den westdeutschen Migrantenvierteln sein Plätzchen suchen. 

Wer Sachsen nicht liebt, soll Sachsen verlassen.

Niemand wird euch hier vermissen!

Ein Kommentar zu „Wer Sachsen nicht liebt…

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