Als junger Rechter begegnet man ihnen im Alltag ständig. Den Kopfficks. Die Bushaltestelle ist voll mit Antifa-Aufklebern, die Graffiti auf dem Weg zum Sport sind entweder unpolitisch oder links und um es mit einem Bushido-Zitat zu formulieren: deutschen Rap machen Kanaken.

Im Alltag, vor allem dem der größeren Städte, gibt es tausende kleine Sachen, an denen man sich als Rechter oder Patriot stören kann. Viele von uns bemerken das. Man hört von den linksextremen Plakaten, die eigentlich abgerissen gehören, erzählt sich von dem Buch das endlich ins Deutsche übersetzt werden sollte oder dem Rap-Song für die biodeutschen Kids, der immer noch auf sich warten lässt.

In den letzten Monaten habe ich für Erzählungen und Berichte dieser Art immer wieder die selbe Antwort parat gehabt: mach los. Meckern kann schließlich jeder. Meckern wird an der Situation aber nichts verändern. Ganz im Gegenteil, Meckern macht es sogar noch schlimmer. Der politische Gegner bekommt die Aufmerksamkeit die er sich wünscht. Seine Propaganda wird bemerkt aber nicht entfernt oder beantwortet. Der, der sich daran stört aber keine Antwort formuliert, ist zu vergleichen mit dem Beleidigten, der sich nicht traut passend zu reagieren. Entmutigung und Frustration sind die Folge.

Wer aber antwortet, also kreativen Protest oder eigene Kulturwerke entgegensetzt, wird dieser Frustration entgehen. Weil er etwas getan hat gegen das, was ihm nicht passt.  Er ist dann nicht länger einfach nur getrieben von äußeren Umständen, sondern ist in der Lage seine Wut zu transportieren und daraus etwas zu schaffen, was der Gegenkultur zugute kommt.

Diese Antwort kann unterschiedlichst ausfallen. Von der rechten Graffiti-Crew bis zum traditionellen Häkel-Projekt, Handlettering, eine mobile Cocktailbar mit handgemachten Säften aus der Region, Grafikdesign, Streetart oder ein eigener Youtube-Kanal. Die Möglichkeiten sind beinahe unendlich. Wo bleibt das patriotische Sportprojekt, der Braveheart-Lauf von rechts, oder die „rechtspopulistische“ Gruppe Straßenmusiker.

Einige werden sagen, dass die Gegenseite es leichter hat. Keine Repressionen und umfassender Support aus dem eigenen Lager. Und das stimmt. Linke Projekte können auf eine starke Finanzierungsquelle, Vereinsräume, soziale Akzeptanz und bestehende Strukturen zurückgreifen. Ihre Social-Media-Kanäle werden nicht grundlos gelöscht und für ihre Arbeit müssen sie sich nicht rechtfertigen oder gar physisch verteidigen. Auf der anderen Seite interessiert sich aber auch kein Mensch für sie. Der hundertste Rapper, der mit linken Parolen um sich schmeisst. Der x-te Sprüher, der ,161’ taggt und der nächste Onlineshop mit FCK NZS Hoodie in schwarz-weiß-rotem Run DMC Stil. Alles schon da, alles langweilig. 

Wer aber heute mit seinem patriotischen Modelabel an den Start geht, rechte Streetart ballert oder in seinen Liedern die Rückeroberung Europas verarbeitet, wird sich damit vom Mainstream abheben und sich ein Alleinstellungsmerkmal sichern. Phalanx Europa ist eben nicht eines unter tausenden Modelabels in Europa, sondern DAS patriotische Modelabel. Komplott ist nicht irgendein Rapper, der kiffend in der Bedeutungslosigkeit versauert, sondern ein Künstler mit Relevanz und allem was dazu gehört: medialer Aufmerksamkeit, Plattform und treuer Fanbase.

Ohne Frage hat sich in gegenkultureller Sicht bei uns in Deutschland schon einiges getan. Aber gerade der Blick nach Osteuropa zeigt die Potenziale auf, die in Deutschland noch erschlossen werden können. Rechte Kleidungsmarken, Thaibox-Gyms, Tätowierer, Straßenkünstler und Graphikdesigner finden sich dort zuhauf. Das Lager ist dort wesentlich vitaler, größer und kreativer. Die Beautybloggerin hat ganz selbstverständlich Runen tätowiert, du kannst locker easy handbestickte Kissen mit Wikingermotiven bestellen und es gibt Folklore-Bands, die alte slawische Trachten aufarbeiten und mit neuem Charme in Musikvideos einarbeiten. Es kann also nur eine Frage des Willens sein. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht könnte man sagen, dass der Zukunftsmarkt in Deutschland noch nicht annähernd ausgeschöpft ist und die Zielgruppe stetig wächst. Die kommenden Jahre werden zeigen, dass die patriotisch gelabelten Produkte die erfolgreichen Produkte/ Kulturgüter/ Projekte sein werden. Dem Rechtsruck sei Dank.

Hör also auf darüber zu reden, welche Sachen wichtig wären, und was man unbedingt machen müsste. Fang an, am Erfolg deines patriotischen Projektes zu arbeiten. 

3 Kommentare zu „rede nicht und mach!

  1. Genau! Und wer sich kreativen Protest oder eigene Kulturwerke nicht zutraut, kann zumindest damit aufhören, an Antifa-Aufklebern einfach vorbeizugehen. Einfach abreißen oder abkratzen. Ist ganz einfach, kann wirklich jeder.

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